Freilandkultur (Achtung: Großes Bild)

Fragen zur Kultur und Pflege, Vermehrung, Düngung, Technik,
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Andreas Böker
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Freilandkultur (Achtung: Großes Bild)

Beitrag von Andreas Böker » Dienstag, 20 April 2004, 19:04

Hallo Tillandsienfreunde,

ich habe heute die ersten meiner Pflanzen in ihr neues Freilandquartier umziehen lassen. Die Wetterprognose bis Ende des Monats sieht ja gut aus.

Rausgebracht habe ich einen Teil meiner andinen Pflanzen aus Argentinien, Bolivien und Peru. Für den Notfall bin ich auch gerüstet, denn die meisten der jetzt rausgeräumten Pflanzen befindet sich an großen, runden Dragtgestellen, die jeweils mehrere Pflanzen aufnehmen können und daher auch schnell wieder eingeräumt sein, falls die kalte Sophie doch noch vorbeischaut.

Das Freilandgestell ist - wie schon mal gesagt - ein Nachbau der Heidelberger Gestelle. Hier ein Bild:

Bild


(Das Bild musste leider etwas größer sein, da auf einer Verkleinerung fast nichts mehr zu erkennen ist.)

Auf dem Bild rechts lassen sich die Drahtgestelle erahnen. Für mich haben diese Gestelle echte Vorteile:

- transportabel
- drehbar (z.B. zum Gießen!)
- Pflanzen werden auch von innen belüftet
- Pflanzen können auch von innen gegossen werden.

Dazu habe ich jetzt noch eine Frage an Timm: Werden die grauen Tillandsien in Heidelberg schattiert und bei Regen geschützt. Wenn ja, wie?
Andreas Böker

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Timm Stolten
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Beitrag von Timm Stolten » Dienstag, 20 April 2004, 20:12

Arg, mein schönes Layout, alles verschoben.................
:evil: :lol:
Kleines Spässle......

Na das sieht richtig professionell aus. :idea:
Heisst das, daß man die Gitter im Vordergrund abnehmen und reintragen
kann? Oder is die gesamte Konstruktion zerlegbar?
Eigenbau ?

Ich hab meine noch drinnen und wir schattieren nicht, nur bei extremer Hitze
so empfindlichere Sachen wie T.punctulata etc.
Regenschutz ham wir auch nicht, da müssen die durch.:lol: :lol: :lol:

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Wegen des Bildes:
Versuch doch mal die jpg Kompression etwas anzuschrauben,
fast 200kb Datengrösse sind für Modembesitzer echt hart.
Wenns irgend geht, für Bilder im Text maximale Breite 600 Pixel,
ich denke da kann man immer noch genug sehen.
Oder einfach statt des img Tags das url Tag nutzen,
dann lädt das Bild in einem extra Browser Fenster.

Grosses Bild guggstu hier (Link)

Nix für ungut :roll:

Gruss Timm
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Andreas Böker
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Präzisierung

Beitrag von Andreas Böker » Dienstag, 20 April 2004, 20:24

Hi Timm,

hier zur Erläuterung mal ein Detailfoto einer solchen "transportablen Einheit":

Bild

Diese trägt ca. 30-40 Pflanzen und hat einen Gestelldurchmesser von 30-40cm. Wie man sieht, ist Sie ober mit einem eindachen Haken befestigt und kann so als Ganzes transportiert werden.

Das Gestell an sich ist zwar komplett geschraubt, aber als feste Einrichtung zu sehen.
Andreas Böker

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Beitrag von Timm Stolten » Dienstag, 20 April 2004, 20:51

Die lässt Du aber so nicht den ganzen Sommer hängen, oder?
Wäre doch etwas eng auf so ner "Transporteinheit".........
Aber ne gute Idee, vielleicht probier ich auch mal so was.

Würd sich bei uns lohnen :lol:

Gruss Timm
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Joachim

Bromeliensommerquartier

Beitrag von Joachim » Dienstag, 20 April 2004, 21:10

Hallo Her Böker,

sieht ja echt beeindruckend aus was Sie da haben.Was tun wir nicht alles für unsere Lieblinge seufts.

darf ich mal ganz vorsichtig nach den Kosten Fragen?
Da ich die Drahtelemente kenne wo haben sie die her beziehungsweise das Gestell?

Welche Arten habenSie den schon rausgeräumt?

Grüßle Joachim

Andreas Böker
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Beitrag von Andreas Böker » Dienstag, 20 April 2004, 21:40

Hallo Timm,

die Pflanzen werden i.d. Regel nicht weiter vereinzelt. Vieles ist auch miteinander verwurzelt. Ich schreite nur ein, wenn Pflanzen wirklich unter der Enge leiden oder geteilt werden müssen. Zu dichte Gestelle nehme ich dann immer komplett "auseinander": d.h. ein leeres Gestell daneben, Pflanze vom alten Gestell trennen, Putzen, Neuaufbinden usw. Große Pflanzen oder ganze Äste mit mehreren Pflanzen kultiviere ich nicht an diesen Gestellen, sondern ganz konvemtionell einzeln.

Leider leidet meine Sammlung am gemeinen Platzmangel, d.h. im Winter muß ich die Pflanzen so dicht unterbringen, sonst geht nichts. Im Sommer hat die enge Unterbringung aber auch einen Vorteil, die Pflanzen bleiben nach dem Gießen etwas länger feucht.....

Im letzten Jahr habe ich mal angefangen, Pflanzen nicht zu teilen, sondern in Gruppen wachsen zu lassen - ganz im Gegensatz zu meinem bisherigen Grundsatz: Von jeder Form bitte einen Ast mit mehreren einzelnen Pflanzen oder kleinen Gruppen drauf, um Ausfälle verkraften zu können. Heute habe ich mir in den A..... beißen können: Eine ganze große Gruppe von Till. lorentiana, blaublütig mit nicht verzweigtem Blütenstand liegt jetzt auf dem Kompost. Hätte ich diese Gruppe rechtzeitig geteilt, wäre vielleicht nur ein Teil Hops gegangen. Morgen muß ich mal auf Suche gehen, ob ich von der Gruppe nicht bereits Vermehrungen gemacht habe. Jedenfalls werde ich jetzt wieder vermehrt Teilen. Ein Ast mit mehreren Pflanzen sieht auch ganz gut aus.


Hallo Joachim,

die Drahteinlagen in den Gestellen sind Doppelstabmatten aus dem Zaunbau. Diese kann man im Stahlhandel als Tafelware oder bei jedem Schlosser als Zuschnitte bekommen. Meine Zuschnitte waren ursprünglich die Eindeckung eines Teiles meines Gewächshauses, das ich nur als Sommerquartier genutzt hatte. Dieser Teil wurde letztes Jahr auch verglast, daher waren die Zuschnitte über und ich habe mir ein dazu passendes Gestell vom Schlosser anfertigen lassen. Zu Kosten sag ich lieber nix, sauteuer................ Aber was tut man nicht alles.
Andreas Böker

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