Pflanzsubstrat(e)

Fragen zur Kultur und Pflege, Vermehrung, Düngung, Technik,
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Woodman
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Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Woodman » Donnerstag, 2 Mai 2013, 20:46

Hallo Bromelienfreunde,
hier könnte jeder mal über seine spezielle "Erde" für seine Bromelien berichten.

Vor kurzem bekam ich von GerFi ein Päckchen. Auf die Frage, welche Erde er benutzt, sagte er: "LECHUZA-PON"
Hier ein kurzer Bericht zu meiner neuen Erde. Alles zu LECHUZA-PON findet Ihr hier. Wenn Ihr auf das kleine "i" geht, seht Ihr die Zusammensetzung. Es gibt dieses Produkt als 6, 12 und 25 Liter (25 Liter = ca. 25 Kg). Es sieht optisch wie viele kleine verschiedene Steinchen aus. Nicht zu vergleichen mit Blähton oder Seramis!!!!
Hier ein paar Bildchen.
Der 25 Liter Eimer (mit ner kleinen Schaufel)
Bild
Wie sieht's im Eimer aus. Die Steinchen maximal 4 (5)mm.
Bild
Alles mal größer gesehen
Bild
Auf Grund der Stuktur läuft das Wasser gut ab. Verschiedene Steine nehmen das Wasser auf. Auch wird der Boden sehr gut durchlüftet.
GerFi hat viele seiner Pflanzen in diesem LECHUZA-PON gepflanzt und ist über Jahre sehr zufrieden.
Vielleicht postet Gerhard auch noch was zu dieser Erde. Er hat damit weit mehr Erfahrungen.
Hier kurz meine neuen Bromelien in LECHUZA-PON getopft.
Bild

LG
Klaus
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Spielmannsfluch89
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Spielmannsfluch89 » Donnerstag, 2 Mai 2013, 21:03

Praktisches Thema.

Das "zeug" von Lechuza ist im Grunde genommen fast schon Kakteen Substrat. Demnach also auch bestens für Xerophyten geeignet. ( Mit hab immernoch nichts bestellt.. )
Werde auch mineralisch fahren wenn ich welche habe. Allerdings selbst gemischt auch Bims, Zeolith, Quarzkies, Kieselgur und auch Dolomit.

LG
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krama
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von krama » Montag, 6 Mai 2013, 14:57

Ich bin noch auf der Suche nach dem richtigen Substrat, wäre daher für Tipps dankbar! Toller Thread jedenfalls :mrgreen:

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Woodman
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Woodman » Dienstag, 7 Mai 2013, 9:31

krama hat geschrieben:Toller Thread jedenfalls :mrgreen:

Danke :D.
Ich glaube, Pinienrinde könnte man auch verwenden. Sie gibt es in verschiedenen Strukturgrößen. Für meine jüngeren Tillandsien, die mit Erde kultiviert werden, habe ich zum Beispiel die Körung 0-5 mm benutzt. Für meine großen Aechmea habe ich aus dem Gartencenter die Pinienrinde für Orchideen benutzt.
Oder man mischt sich seine Erde selbst, wie es Benny vor hat.
Man könnte auch Pinienrinde und LECHUZA-PON miteinander mischen.
Möglichkeiten gibt es gar viele!!!
UND ich hoffe, andere Mitglieder posten hier Mal, was sie für Erde benutzen.
Aber zumindest sollte sie wasserdurchlässig sein. Normale Blumenerde, die oft viel Torf enthält, ist fehl am Platz. Zu lange halten sie das Wasser.
Ich habe meine Pflanzen fast alle an der frischen Luft (vom Frühjahr bis Herbst). Nach den Eisheiligen, wandern sie wieder raus. Nur wenige sind jetzt schon draußen, die die Kühle vertragen.

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Woodman
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Woodman » Montag, 20 Mai 2013, 0:10

Wenn niemand zu dem Thema was sagen will oder möchte, sage ich noch etwas zu LECHUZA PON.
Nach der kurzen Zeit, wo ich es benutze, habe ich festgestellt, daß es extrem Wasser durchlässig ist. Was man oben rein gießt, kommt unten wieder raus. NUR der Pflanzentopf ist schwerer geworden = die Steinchen haben trotzdem Wasser aufgenommen. Ich tauche den ganzen Topf mit dem LECHUZA PON, daß es auch oben naß oder die Feuchte zu sehen ist.
Wie feucht es im Topf nach einer Weile ist, kann man genauso schlecht sehen wie bei Pinienrinde, Sand-Erde Gemisch und jedem anderen Bodensubstrat!!!
Es gibt für dieses LECHUZA PON spezielle Töpfe. NUR haben sie ihren Preis!!!
Alles zu diesen Töpfen sieht man zum Beispiel H I E R.

Andere, die sich unendlich intensiv damit beschäftig haben, sind Orchideen-Freunde. Auch bei Ihnen gibt es eine Deutsche Orchideen-Gesellschaft e.V.!
Sie haben sich mit 4 Forumseiten zu dem Thema "Orchideen in Lechuza Pon" bisher beschäftigt. --- Wen es interessiert, der findet es hier.
Diese "Spezialtöpfe" erzeugen vermutlich eine gewisse Grundfeuchte für das Substrat. ---> Ob das für unsere Bromelien geeignet ist, frage ich mich ernsthaft. Vielleicht ist es eine Lösung für 14-21 Tage Urlaub?

Zumindest ist es DAS Fachforum, wo man Unterstützung bekommt, bei Orchideen.
So sollte es auch bei unserem Bromelien Forum sein!!!
Ich habe erst kürzlich mein Thema gelöscht - Wie bekomme ich aus einer gekauften Ananas eine eigenständige Ananaspflanze. --- Warum gelöscht? Weil ich nach 14 Tagen keine Antwort bekam! Erst beim "rum telefonieren" bekam ich den einen oder anderen Tip. -----> SOOOO sollte ein Forum NICHT sein.

LG
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Spielmannsfluch89 » Montag, 20 Mai 2013, 12:40

Da muss einfach Werbung her Klaus... Still und heimlich kommen eben keine Mittglieder. FB Posten bringt bei mir wenig da ich kaum nennenswerte Pflanzenfreunde habe. Speziell bei Bromelien dann sowieso ned..

:ewall
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Woodman
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Woodman » Montag, 20 Mai 2013, 21:29

Spielmannsfluch89 hat geschrieben:Da muss einfach Werbung her Klaus... Still und heimlich kommen eben keine Mittglieder.

Da werde ich Dir auch eine Antwort geben.
Es ist uns verboten, in anderen Foren RICHTIG Werbung zu machen. Gewisse Schleichwerbung oder Mundpropaganda ist sicher möglich.
Und Geld ist auch nicht übrig für Werbung in irgend einem Medium.
Ich glaube, das eigendliche Problem liegt bei den Menschen selbst. Es fällt mir schwer zu verstehen, daß kaum jemand zu irgend einem Thema was zu tippen hat. ---> Sicher, persönlich mit jemanden reden oder telefonieren ist viel einfacher! --- NUR diese Möglichkeit haben wir nicht.
Benny, es gibt genug Menschen, die Bromelien haben. Und auch manches bis vieles nicht wissen. Nur wie geht man HIER bei uns mit Neulingen um. UND selbst der allg. Alltag hier im Forum. (Wieviele Mitglieder sind täglich angemeldet? [Ein Smily mit Tränen gibt es hier nicht!] Ein Dreh- und Angelpunkt bei der Aktivität)Wenn sich nichts ändert untereinander und miteinander in UNSEREM Forum - wird nichts besser.

Was nutzt es, wenn 1-3 Mitglieder ständig was posten. Und ein paar mehr Mitglieder ab und zu was posten. DAS belebt kein Forum!
Das Internet wird von vielen genutzt - auch täglich. Warum nicht auch hier was posten, etwas schreiben? - Ist es die Angst, was falsches zu schreiben? (Da müßte ich ja ständig angst Angst haben).

Ich bin echt ratlos!
Benny, wir können nicht mehr als bitten etwas mehr aktiver zu sein :!: Wenn JEDES MITGLIED des Forums da mit macht, dann geht es diesem Forum besser! Denn Fremde, unangemeldete Menschen sehen am Datum, wie viel oder wenig hier geschrieben wird.

Viele Grüße Dir Benny und Euch allen

Klaus
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Spielmannsfluch89 » Montag, 20 Mai 2013, 21:33

Dann muss Werbung in die Zeitschrift. Sowas habt ihr doch sicher. Das Forum der Gesellschaft für Fleischfressende Pflanzen ist verdammt rege. Mag an der anderen Pflanzengruppe liegen aber haben wir uns mit unseren zu verstecken? sehr schade....
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von philipp86 » Dienstag, 21 Mai 2013, 22:06

Hallo,

um es vorweg zu nehmen: Ich beschäftige mich erst seit 5-7 Jahren mit Bromelien und hierbei gerade nicht mit Tillandsien. Mich faszinieren die eher "hässlichen" bzw. bizarren Vertreter der verschiedenen Gattungen.
Momentan habe ich Aechmea, Hohenbergia, Neoregelia, Billbergia, Deuterochonia und Puya in meiner Sammlung.
Das perfekte Substrat habe ich auch noch nicht gefunden, aber ich teste ständig andere Mischungen nach eigenem Gusto.

Was bisher bei meinen Lithophytischen Pflanzen( Hohenbergia, Deuterochonia, Aechmea) gut funktioniert: Sand, Humus(Blumenerde), Seramis, Lavasplit zu etwas gleichen Teilen gemischt. Meine Hohenbergia leopoldo-horstii wachsen auch in purem Lavasplitt sehr gut. Im Gegensatz zu Blähton und Seramis hällt der Lavasplitt das Wasser fast garnicht oder nur sehr kurz. Ich denke er taugt daher pur nur für felsbewohnende Arten.
Interessanterweise habe ich meinen Lavasplitt als ökologisches Streugut in einem Sonderpostenmarkt gefunden:lol:. Den üblicherweise angebotenen Lavasplitt aus dem Baumarkt werde ich demnächst mal testen.

Ausgesäät habe ich in diesem Frühjahr erstmals in größerem Stil auf Kakteenerde aus dem Baumarkt. Diese war viel erdiger als ich erwartet hätte. Funktioniert hat sie für Puya und Aechmea aber trotzdem sehr gut.
Vor der Aussaat habe ich das Substrat im Backofen sterilisiert, um ein Verpilzen der Saat zu verhindern.

Epiphytische Arten habe ich zum Teil aufgebunden kultiviert. Andere habe ich in einer Mischung aus feiner Pinienrinde(aus dem Terraristik Bedarf) und Seramis getopft.
Nach meiner Erfahrung trocknet Pinienrinde alleine zu schnell aus, dadurch sind mir schon Orchideen vertrocknet.
Auf diesem Gemisch habe ich auch Ameisenpflanzen(Myrmecodia und Hydnophytum)stehen.

Gruß
Philipp

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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Woodman » Mittwoch, 22 Mai 2013, 0:31

philipp86 hat geschrieben:Hallo, um es vorweg zu nehmen: Ich beschäftige mich erst seit 5-7 Jahren mit Bromelien und hierbei gerade nicht mit Tillandsien.

Tja Philipp, da brachst Du Dir keine Gedanken zu machen - wie lange DU dabei bist, bei den Bromelien!!! --- Ich hatte 12.2011 begonnen, mich aktiv mit Bromelien zu beschäftigen.

Danke für all Deine Substratzusammensetzungen!!!
Ja, handelsübliche Kakteenerde ist immer eine sehr feine, krümlige Erde. Schon gemischt mit sehr kleinkörnigem Sand. Torfstücke hatte ich bisher in dieser Erde kaum gefunden.
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, daß Pinienrinde sehr schnell austrocknet. Das sehe ich ebenfalls bei den durchsichtigen Töpfen der Orchideen (mit Pinienrinde) meiner Frau. - Seramis beigemischt hält das Wasser doch etwas länger. Es kommt eben auf die Pflanze an, was sie gern hat.

LG
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Spielmannsfluch89 » Mittwoch, 22 Mai 2013, 8:45

Woodman hat geschrieben: Es kommt eben auf die Pflanze an, was sie gern hat.


Richtig. Ich hab mir leider ein Substrat zusammengemischt dass das Wasser garnicht mehr hergeben will. Das hällt auch bei Sonnenschein noch lange... Jetzt im Sommer, wenn die Verdichtung des Substrates nicht noch wäre, wäre es ja prima. Jedoch im Winter zu spät das Gießen auf gehört und es kann sein dass mir alles Wegfault.
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Woodman » Mittwoch, 22 Mai 2013, 10:20

Ja Benny, was soll ich oder wir dazu sagen :oops:
Da wirst Du nicht drum rum kommen, Dir ein neues Substrat zu mischen. Da Du viele "Elemente" kennst, mit denen man Pflanzen"erde" herstellen kann, wirst Du nun SCHLAUER sein und etwas mischen, was für den Sommer und Winter gut ist. --- Nur nehme Dir Zeit zum Überlegen, denn Hektik ist dann Gift!
Es wäre nett(ttt), wenn Du uns dann, wenn's so weit ist, die Zusammensetzung verraten würdest.

Viel Erfolg beim Mischen
Klaus
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Spielmannsfluch89 » Mittwoch, 22 Mai 2013, 16:12

Mach ich doch gerne. Ja ob ich wirklich neu machen uss ist eben die Frage ..
Eigentlich duerfe es passen... nunja wir werden sehen. Mache aber gerne mal eine Auflistung der meinen Materualien und deren Eigenschaft im Substrat.

Bis heute Abend.
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Spielmannsfluch89 » Mittwoch, 22 Mai 2013, 21:48

Sooo wie versprochen meine Liste.

Ich nenne jetzt mal sämtliches aus meinem Zuschlagstofferegal in der Garage da man alles für die verschiedenen Bromeliaceae verwenden kann.

Eine Übersicht. ( Nicht alles vorhanden)
Übersicht 200%.jpg

(edit: habe das Bild auf 200% vergrößert [mit "BenVista PhotoZoom Pro"] Klaus)

  • Pinienrinde in versch. Körnungen: Luftiges Substrat das, je feiner es ist, mehr Wasser speichert. Auflockerung.
    Pinienhumus k.jpg
    Pinienhumus k.jpg (65.37 KiB) 4243 mal betrachtet

    Pinienrinde fein k.jpg
    Pinienrinde fein k.jpg (64.78 KiB) 4243 mal betrachtet

    Pinienrinde grob k.jpg
    Pinienrinde grob k.jpg (60.46 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Sphagnummoos, getrocknet: Auflockerung im Substrat. Bedingt wasserspeichernd ( Staubtrocken muss es getaucht werden um effektiv Wasser auf zu nehmen)
    Sphagnum trocken k.jpg
    Sphagnum trocken k.jpg (56.85 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Seramis und Blähton in versch. Körnung: Wasserspeicher und auflockerung im Substrat.
  • Kokosfasern: Drahtiges Material zum auflockern von Erdsubstraten. Ggf. auch als Material zum aufbinden mit geringer Wasserhaltefähigkeit.
    Kokosfaser k.jpg
    Kokosfaser k.jpg (69.51 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Lavagranulat 8-12mm: Füllmaterial. Geringes Wasserspeichervermögen. Wirkt lockernd.
    Lavagestein k.jpg
    Lavagestein k.jpg (59.74 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Quarzsand, feine Siebung: Geringe Anteile in Humussubstraten wirken lockernd, verbessern Wasserdurchlässigkeit. In feinen mineralischen Mischungen wirkt er stopfend. Dann Wasserhaltefähigkeit unterstützend.
    2-5mm: lockernd
    Quarzkies k.jpg
    Quarzkies k.jpg (58.26 KiB) 4243 mal betrachtet

    5-8mm
    Quarzkies grob k.jpg
    Quarzkies grob k.jpg (56.04 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Bims: Soll Wurzelanregend wirken. Desweiteren als Füllstoff.
    5-15mm
    Bims grob k.jpg
    Bims grob k.jpg (50.84 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Dolomit: Wasserspeichernd und sehr kalkhaltig.
  • Kieselgur: Sehr hohes Wasserhaltevermögen, beugt Wurzelläusen vor, Pulver eignet sich zum "versorgen" von Schnittstellen bei Teilung von Sprossen. Beugt so Fäulniss vor. Wirkt desinfizierend. PH 5,5. Ideal als großer Bestandteil mineralischer Substrate.
    1-3mm
    Kieselgur fein k.jpg
    Kieselgur fein k.jpg (59.1 KiB) 4243 mal betrachtet

    4-6mm ( -10mm)
    Kieselgur grob k.jpg
    Kieselgur grob k.jpg (60.48 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Zeolith: Vulkangestein dass als Nährstoffspeicher fungieren soll. Nimmt überschüssige Nährstoffe auf und gibt sie wieder ab.
    2,5-5mm
    Zeolith k.jpg
    Zeolith k.jpg (54.13 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Perlit: Perfekt zum auflockern. Je höher der Anteil desto luftiger ist humoses Substrat.
    Perlite k.jpg
    Perlite k.jpg (47.53 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Vermiculit: Sehr gut zum auflockern. Nimmt und speichert überschüssiges Wasser und Nährstoffe.( selbst gesiebt)
    0-4mm
    Vermiculit fein k.jpg
    Vermiculit fein k.jpg (67.13 KiB) 4243 mal betrachtet

    4-6mm
    Vermiculit mittel k.jpg
    Vermiculit mittel k.jpg (59.43 KiB) 4243 mal betrachtet

    5-15mm
    Vermiculit grob k.jpg
    Vermiculit grob k.jpg (63.76 KiB) 4243 mal betrachtet
  • Torf: Saurer PH. Einmal durchgetrocknet nimmt er schwer Wasser wieder auf. ( Tauchen!) Hauptbestandteil Humoser Substrate. I.d.R von Haus aus ungedüngt.
  • Kokoshum: "Instant" Substrat. Nachhaltiger als Torf und bei Epiphyten ein prima Ersatz. Bessere Wasserwiederaufnahme als trockener Torf.

Das sind jetzt nicht alle Zuschläge die es gibt aber die, die ich benutze.

Bezugsquellen:
http://www.kakteen-haage.de/Zubehoer/Erde/Erde/ ( Mein Favorit in Sachen Auswahl!)
http://www.falle.de/versandpreisliste.pdf ( kein Warenkorb, Email mit Bezeichnungen benutzen)
http://www.kakteen-schwarz.de/

Es grüßt Euer Benni!
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Re: Pflanzsubstrat(e)

Beitrag von Woodman » Mittwoch, 22 Mai 2013, 22:09

Mensch Benni,
da hast Du Dir aber eine Arbeit gemacht :eclap :edance
Schön so eine Übersicht einmal zu sehen und zu haben!!!

Danke in meinem Namen und vermutlich auch im Namen aller Mitglieder :!:

Klaus
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