Alternativen zum Aufbinden

Fragen zur Kultur und Pflege, Vermehrung, Düngung, Technik,
Schädlingen und Pflanzenschutz etc.
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JoachimInB
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Alternativen zum Aufbinden

Beitrag von JoachimInB »

Timm Stolten hat geschrieben:Das ist die angesprochene "Mini" Form von Tillandsia paleacea auf einem Lavabrocken.

Absolut pflegeleicht, 8-10 Jahre keine Arbeit :wink:

Bild
Hallo Timm,

habe das Foto von dem Prachtexemplar gerade erst gesehen. Wow!

Wie viele verschiedene Einzelpflanzen waren das denn am Anfang? Sind sie inzwischen fest gewurzelt?

Grüße,
Joachim
Timm Stolten
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Re: Nachschlag

Beitrag von Timm Stolten »

JoachimInB hat geschrieben:...Wie viele verschiedene Einzelpflanzen waren das denn am Anfang? Sind sie inzwischen fest gewurzelt?..
Oh, da muss schon scharf überlegen.......das Foto ist von diesem Sommer,
der Stein, so wie er ist, ist bestimmt 3, 4 oder gar 5 Jahre alt, unverändert.
Ich hatte die Pflanzen damals schon recht dicht zusammen gesteckt.
So hatte es gleich von Anfang an hübsch ausgesehen.
Also ich schätze mal, es waren rund halb soviel wie jetzt.

Gewurzelt haben sie auch, wenn auch nicht übermässig, so doch genug, um
sich von alleine festzuhalten. Muss mir das Ding morgen nochmal ansehen.

Diese Steinkultur habe ich auch schon an anderen Tillies getestet, meist mit
Erfolg. T.heteromorpha macht sich ähnlich gut, und auch peiranoi.

Gruss Timm
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GerFi
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Beitrag von GerFi »

Hallo Timm, liebe Tillie-Freunde,

borst Du vielleicht kleine Löcher in die Lava oder klebst Du sie z.B. mit Silicon fest?
Auch wenn die Pflanzen sehr klein sind so muß ihr Fuß ja doch irgend wie zum liegen kommen.

Gruß
Gerhard :?:
Timm Stolten
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Beitrag von Timm Stolten »

Bei der paleacea auf dem Foto habe ich mir einen Lava Brocken gesucht,
der möglichst grössere, natürliche Löcher hatte.
Die Pflanzen habe ich dann nur noch vorsichtig reingesteckt.
In der ersten Zeit waren sie noch mit einem dünnen Nylonfaden gesichert,
sobald die Tillies sich aber von alleine gehalten haben und auch beim Giessen
nicht mehr weggeflogen sind, habe ich die den Strumpf entfernt.
In diesem Beispiel steht der Stein auf einem Tisch, da ging das.

Bei kleineren Pflanzen wie z.B. einer T.peiranoi habe ich ganz kleine
Brocken genommen, kaum grösser als ein Golfball.
Meist habe ich sie von einem grossen abgeschlagen und zwar möglichst
so, daß eine schmale Kante entsteht, durch die ich dann vorsichtig ein
Loch bohren konnte, um das Ding, wie ein Rebholz aufzuhängen.
Dann die Pflanzen mit wenig Heisskleber platziert und wieder per Strumpf
gesichert. Patex oder Uhu tun es auch, da bin ich nicht zimperlich.
Da diese Pflanze bei mir draussen vollexponiert hängen und v.a. dem
Wind ausgesetzt sind, warte ich mit dem Entfernen des Strumpfes so
lange, bis sie definitiv angewurzelt sind.
Das kann bei peiranoi schon mal 3 - 5 Jahre dauern.
Aber da bin ich zäh ;-)

Versuch es mal, ist nur einmal etwas Arbeit, aber man muss sehr lange
nichts mehr dran machen und die Pflanze wird immer schöner.
Es ist genial, wie die Wurzeln nach einer Weile richtig in die Löcher
reinkriechen und sich festkeilen.
Sieht richtig natürlich aus.

Gruss Timm
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JoachimInB
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Beitrag von JoachimInB »

Timm Stolten hat geschrieben:Es ist genial, wie die Wurzeln nach einer Weile richtig in die Löcher reinkriechen und sich festkeilen. Sieht richtig natürlich aus.
Hallo Timm,

das glaube ich gern und stimme dir auch zu. Aber gibt es neben dem anderen ("natürlicheren") Aussehen weitere Gründe, Lava und nicht z.B. Kork zu nehmen?

Grüße,
Joachim
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GerFi
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Beitrag von GerFi »

Hi,

ja hab ich mir schon vorgenommen, aber erst ist mal eine Fahrt in die Eifel angesagt um ein paar Steine zu sammeln. Meine kleinen paleaceas usw. vom Joachim müssen auch noch erst mal noch ein bißchen wachsen bevor ich Experimente mache.

Gruß
Gerhard

Hallo Joachim,
Deine kleinen leben und wachsen noch!
Timm Stolten
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Beitrag von Timm Stolten »

JoachimInB hat geschrieben:...Aber gibt es neben dem anderen ("natürlicheren") Aussehen weitere Gründe, Lava und nicht z.B. Kork zu nehmen?
Ich würde es eher Geschmacksgründe nennen.
1.) Ich mag Kork nicht !
2.) In feuchten Kulturen nistet sich gerne Ungeziefer ein
3.) Bisher habe ich keine günstige Quelle gefunden.
4.) Lava bekomme (bekam) ich für umme.
5.) Lava hält ewig und 3 Tage.

In der Vergangenheit habe ich schon mit den abgefahrensten Alternativen
zu Rebholz experimentiert, teils aus Not-am-Mann (weil nix anderes da war)
oder aus Neugier oder Jux.

Zuerst habe ich verschiedene Holzsorten getestet.
Was gut geht sind:
Robinie, Eibe (Taxus), Buxbaum, gebündelte Thuja-zweige (ohne Grün) oder andere Harthölzer.

Weitere Versuche mit (kleine Auswahl):
Gasbetonsteine (Ytong): Sieht nicht so gut aus, lässt sich aber prima
verarbeiten (sägen). Manche Arten möchten anscheinend den Kalk nicht
und sind rapide zurück gegangen (T.spiralipetala).

Bild

Bild
(TILLANDSIA esseriana Rauh & L. B. Smith, 1970)

Eiche: Zieht die Bohrwürmer genausoschnell an wie Rebholz -
daher ungeeignet..

Granit: Optisch schön, aber unpraktisch. Kleber hält nicht und die
Pflanzen können nirgends festwurzeln.

Holzperlen: aus dem Bastelladen, schon vorgebohrt. Optik naja,
aber für ganz kleine Arten okay.
Nur.....binden mit Strümpfen treibt einen hier in den Wahnsinn.
Die rutschen ständig ab.

Korksplitt Rohre: Eigentlich gedacht zum Anstäbeln von Pflanzen in
Hydrokultur, aber für empfindliche und langsam-wachsende Arten prima.
Übrigens sehr gut geeignet für Aussaaten !!

Bild
(TILLANDSIA brachyphylla Baker, 1888)

Tennisbälle: kein Witz, die Dinger sind Klasse. Loch rein, Draht
durch und dann mit ionantha vollkleben. Nach 2 Jahren ist das Teil dicht.
Mein ältester ist jetzt gut 4 Jahre alt und hält.

Stahlstangen, U-Profile: Wenns nicht schön sein soll, robuste Arten
kommen damit klar. Anscheinend ist bei manchen das Zink ein Problem.
Ich habe eine Tillandsia magnusiana auf einem U-Profil-Stab seit
über 10 Jahren, die ist bombenfest und fühlt sich pudelwohl.

Baustahlmatten: Versuche T.duratii gingen schief, die sind massiv
zurückgegangen, vermutlich aufgrund des Zinks.

Wäscheklammern: Auch okay, halten gut 6 Jahre bei mir.

Bild
(TILLANDSIA sucrei E.Pereira, 1971)

Plastik Gitterrohre: Inzwischen mein Favorit.
Die Dinger gibt es beim Orchideen-Meyer (Bad Vilbel) für nicht wenig Geld, aber.....

- sie lassen sich prima verarbeiten
- man kann gut dran auf- und festbinden.
- lassen sich auf Maß zuschneiden (geliefert in ca. 1m Länge, Ø ca. 50mm)
- Pflanze wachsen rein und fest
- lassen sich bei Bedarf füllen, z.B. mit Kokosfaser oder Kiefernrinde.

Ich benutze die seit ca. 4-5 Jahren und bin bei 80-90% aller Pflanzen
vom Ergebnis begeistert. Klar, eine T.capillaris ist für sowas zu klein,
aber viele graue Arten wurzeln so bombenfest, da habe ich auf Jahre Ruhe
mit. Bei Gelegnheit suche ich noch mal ein aussagekräftiges Foto raus.

Was nimmst Du denn?

Gruss Timm
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JoachimInB
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Beitrag von JoachimInB »

Hallo Timm,

na du hast ja wohl alles durchprobiert! Die Wäscheklammer finde ich absolut cool! Das werde ich auch mal ausprobieren. Ich erinnere mich, dass W.W. aus HH das auch sporadisch verwendet hat, vielleicht auch mehr als Gag. Die Gitterrohre sind eine geniale Idee. Danach werde ich mal Ausschau halten. Der von dir erwähnte Händler ist aber nicht online, gelle? Aber die Möglichkeit, nach Bedarf Substrat einzufüllen, ist natürlich klasse. Ich könnte mir vorstellen, dass man daran dann auch z.B. T. cyanea gut halten kann, wenn man das Substrat jeden Tag gießt.

Ich selbst bin da sehr konservativ und verwende Tuja-, Zypressen-, etc.-Zweige. Funktioniert bekanntermaßen wunderbar, fault nicht, scheint antiseptisch zu sein. Weinreben habe ich mal versucht und es sein lassen, da sie irgendwann auseinanderbrachen und einmal sogar Pilze drauf wuchsen! Ansonsten habe ich zur Aussaat Kunststoff-Filtermatten aus dem Aquarienhandel verwendet, in der Art, wie es auch die Hamburger machen bzw. gemacht haben. Funktioniert super! Man könnte mit dem Gewebe bestimmt auch andere Materialien umwickeln, allerdings sieht es nicht so schön aus, da weiß (bzw. veralgt später).

Es gibt jetzt als Rückwände für Terrarien sog. Kokosfasermatten. Diese könnten sich auch eignen, sehen natürlich aus und sind wohl sehr haltbar. Sie sind allerdings gummiert, ob das ein Nachteil ist, weiß ich nicht. Habe diese Matten kürzlich auch im Baumarkt gesehen, zur Abdeckung von Blumenkübeln im Winter. Auch gummiert. Werde ich sicher mal ausprobieren.
Google mal nach Kokosfasermatten, dann stößt du z.B. auf http://www.highquality24.de/index.html? ... module.htm

Grüße,
Joachim
Timm Stolten
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Orchideen Meyer

Beitrag von Timm Stolten »

JoachimInB hat geschrieben:...Der von dir erwähnte Händler ist aber nicht online, gelle?

Orchideen Meyer
Manfred Meyer
Eckenheimer Landstr. 334
60435 Frankfurt/M.-Eckenheim
Tel.: 069 546552; Fax: 069 5483798
- keine Homepage -
- keine email -

Gruss Timm
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GerFi
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Beitrag von GerFi »

Hallo Timm,

ja , das ist schon eine wunderbare Studie!
Auch ich finde die Klammerlösung fantastisch, denn hiermit kann die so häufig erwähnte Telefondrahtbesiedelung leicht nachgebaut werden.
Die Treadtrennung von den Wüstenpflanzen ist nur logisch.

Viele Grüße
Gerhard
Timm Stolten
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Tillandsia recurvata auf Draht

Beitrag von Timm Stolten »

GerFi hat geschrieben:........Auch ich finde die Klammerlösung fantastisch, denn hiermit kann die so häufig erwähnte Telefondrahtbesiedelung leicht nachgebaut werden..............
Hi GerFi,

das geht auch noch einfacher. Nimm einfach etwas Saat von
Tillandsia recurvata, und wickle die um einen Draht, den Du quer
durchs Gewächshaus gespannt hast. Mit einer Sprühflasche feucht
machen und mit den Finger etwas verfilzen.
Regelmässig Sprühen wie alle anderen Tillies auch, keine
Sonderbehandlung, feddisch.
Den Rest macht die Pflanze von alleine.

Bild

Hier nix Kleber und nix Strumpf, die halten von selbst.

Bild

Gruss Timmy
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JoachimInB
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Re: Tillandsia recurvata auf Draht

Beitrag von JoachimInB »

Timm Stolten hat geschrieben:das geht auch noch einfacher. Nimm einfach etwas Saat von
Tillandsia recurvata
Das müsste eigentlich auch mit einigen anderen gehen. Ich kann mich erinnern, in Costa Rica T. utriculata auf Stromkabeln gesehen zu haben (an der Atlantikküste). Das sieht genial aus. :-) An blühende Exemplare kann ich mich allerdings nicht erinnern... Das hält ja kein Kabel aus. ;-) Wohl aber bei Racinaea multiflora, sehr häufig zu sehen z.B. in Manabi, Ecuador, entlang der Straße von Manta nach Jipijapa, zusammen mit T. recurvata.

Grüße,
Joachim
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GerFi
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Beitrag von GerFi »

Hi Leute,

das gibst ja wohl nicht. Fantastisch.
Da wird sich mein Chef aber freuen wenn ich jetzt alle unsere Drähte mit Tillandsien bepflanze. Und ich weiß endlich wohin damit.

Schönen Gruß
Gerhard
Timm Stolten
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Re: Tillandsia recurvata auf Draht

Beitrag von Timm Stolten »

JoachimInB hat geschrieben:...Das müsste eigentlich auch mit einigen anderen gehen. Ich kann mich erinnern, in Costa Rica T. utriculata auf Stromkabeln gesehen zu haben (an der Atlantikküste). Das sieht genial aus. :-) ....
Glaub ich gerne, aber ob die sich in Kultur dann später noch von alleine
halten ??? Das werden ja Riesen-Geräte...........

Die grossen Brocken auf dem Foto sind übrigens kaum 5 Jahre alt !!

Saludos, Timm
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Charles Dawkins
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Re: Alternativen zum Aufbinden

Beitrag von Charles Dawkins »

Ich möchte diesen interessanten Thread gerne mit meinen bisherigen Erfahrungen ergänzen.

Ich benutze für die Kultur kleiner Arten auf der Fensterbank Gneis.

Die Pflanzen, die in ihrer Heimat nicht auf Ästen und dergleichen wachsen, siedeln meist auf Felsen aus alten kalkfreien Urgesteinen. Dies sind entweder Granite oder Gneise.

Gneis ist also ein sehr natürlicher Untergrund, der sowohl durch den Glimmeranteil als auch durch den hohen Anteil an Feldspat wunderschön aussieht.

Im Gegensatz zu Granit besitzt der Gneis den ich verwende einen mehr geschichteten Aufbau. Die Oberseiten sind jedoch relativ glatt und trocknen gut ab. Das bedeutet man kann die Tillandsien schlecht verankern, auch festwurzeln ist nicht so einfach wie z.B. mit Lava.

Andererseits kann man auf den glatteren Oberflächen sehr gut kleben. Ich klebe meine Pflanzen grundsätzlich mit UHU Polymax. Dieser kalte Kleber gibt laut Hersteller keine Säuren, Lösungsmittel etc. ab wie dies z.B. Silikon und viele andere Klebstoffe tun. Er ist also inert. Außerdem bildet er eine wasserdichte, transparente, flexible und belastbare Klebeschicht die auf der leicht schimmernden Gesteinsoberfläche kaum auffällt.

Mein Problem war es eine Bezugsquelle für schöne, handliche und unbearbeitete Gneisbrocken zu finden.
Ich habe dann schließlich einfach die Wörter 'Gneis' und 'Amazon' gegoogelt, und siehe da: Es gibt für den Aquarienhandel bestimmte schöne und unbehandelte Gneisbrocken. Sie ähneln dem auf Wikipedia als Augengneis (Rio de Janeiro, Brasilien) abgebildeten Gestein. Diese Brocken haben sich für meine Zwecke als ideal erwiesen.

Für größere Sammlungen wäre mir diese Methode zu unpraktisch und teuer. Auch werde ich größere Arten nachwievor auf Robinienäste aufbinden. Für kleinere Pflanzen, die zumindest einen Teil des Jahres auf der Fensterbank stehen, ist es jedoch eine natürlich- und sehr attraktiv aussehende Methode!

Bilder habe ich leider keine machen können, da ich die Steine inzwischen am Bürofenster auf meiner Arbeit stehen habe. Ich habe damit nur etwa zwei Jahre Erfahrung, bislang konnte ich jedoch nichts nachteiliges bemerken.
"Unser Leben ist so sinnvoll, so ausgefüllt und großartig, wie wir selbst es gestalten. Und wir können es wirklich großartig gestalten." - Richard Dawkins
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